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Gedanken

 

GEDANKEN ZU HEILUNG

Wir glauben immer, wir müßten etwas tun, gegen die Krankheit ankämpfen, uns wehren, uns einmauern, uns verteidigen, uns erniedrigen, Kriege entfachen, verflammen, verfehlen, Lebendigkeit verlieren, Verlust, verloren......
der Krieg in unserem Inneren mißbraucht unseren Körper als Kampffeld, mißbraucht die kranken Stellen als Kriegsfront, mißbraucht unsere Seele als Trümmerfeld...

wir hassen uns selbst, weil wir krank sind, wir hassen uns selbst, weil wir nicht schön sind, wir hassen uns selbst, weil wir nicht geliebt werden...verfehlt, verhasst, unverschont schürt der Hass den Krieg gegen uns selbst.....
HÖR AUF GEGEN DICH SELBST ZU KÄMPFEN - am besten heute noch!

Im FRIEDEN liegt die HEILUNG, in der SELBSTLIEBE liegt die HEILUNG!

 

 

MAMA GAIA

Mutter Erde hat mich geboren, nährt und liebt mich und läßt mich sein, nimmt alles hin, schaut still zu - und schaut auf mich, ihr liebenswertes Kind.

Ich trete sie, verabscheue sie, vergewaltige sie, beute sie aus bis ins letzte Detail....bis ich erkenne: ich bin sie. Ich bin die Getretene, die Verabscheute, die Vergewaltigte, die Ausgebeutete -

und es gibt keinen Weg zurück, es ist geschehen.

Alles was ich nun tun kann, ist weinen. Ich weine um sie, ich weine um mich. Weine so lange, bis die Tränen alle Grenzen zwischen uns vollkommen aufgelöst haben und ich im tiefsten Herzen die Urkraft der Erde spüre, mein Blut zu den Wassern ihrer Flüsse geworden ist und mein Lachen den Urklang des Universums nachahmt - wir sind eins!

Om tat sat. In Liebe und Dankbarkeit, Julia am 27.2.16

 

        

 

Die Rauhnächte in Stille geniessend:


Interessant, wie man sich ändern kann...
Vor ein paar Jahren noch hat es mich in pures Entsetzen versetzt, vor einem Tag zu stehen so ohne Programm, ohne Plan, und vielleicht sogar noch alleine. Was mach ich denn da? Wird ja nur langweilig...und ein tiefes schwarzes Loch hat sich aufgetan und mich in eine krampfartige Suche nach Plänen für den Tag getrieben. So hab ich mich von einer Ablenkung in die nächste "gerettet" und war am Ende des Tages genauso unzufrieden wie am Anfang des Tages.

Das ist jetzt vorbei. Mit Freude und Genugtuung blicke ich einem Tag ohne Pläne, ohne Absicht, und gerne auch alleine entgegen. Ein Tag des Zu-mir-kommens, der Ruhe und des Daseins. Ich geniesse die Stille, hie und da unterbrochen von einem Knacksen des Feuers aus dem Herd, zelebriere meine Mahlzeiten mit Dank an Mutter Erde, sitze da in Meditation, vor nichts und niemanden Rechenschaft ablegend, setze keine Masken auf, darf einfach sein, heile meine Wunden und komm ganz bei mir an! Ich erkunde den tiefsten Punkt meines Seins: Frieden in mir - Selbstzufriedenheit - Liebe - Dankbarkeit!
So schöpfe ich immer wieder Kraft für neue Begegnungen und neue Erfahrungen in der großen, weiten Schule des Lebens: wie das Herz, das sich zusammenzieht und wieder ausdehnt, um voller Kraft weiterzuschlagen....
Ich danke Euch allen für die schönen gemeinsamen Stunden des Beisammenseins im vergangenen Jahr 2015 - auch sie sind Quellen der Kraft und haben mich viel gelehrt!
Ich freue mich auf schöne Stunden mit Meditationen, Heilkräutern, Mantragesang, Heilkreisen und vielem mehr im neuen Jahr!

In Liebe,

Julia zum Jahreswechsel 2015/16

 

 

 

Herbstbeginn - Früchte des Daseins ernten

 

Es wird kälter, die Tage werden kürzer: Der Herbst zieht ein!

In der Natur zieht sich alles zusammen - das Laub wird welk, die Samen reifen...

So wie sich die Natur zurückzieht, sollten auch wir beginnen, uns wieder verstärkt unserem Inneren zuzuwenden.

Die aktive Zeit des Sommers ist vorbei, und es ist an der Zeit, die Früchte unseres Daseins zu ernten.

Mögen unsere inneren Früchte groß oder klein sein - es ist nicht wichtig!

 Wir nehmen sie an und geniessen sie so wie sie sind - denn viel größer werden sie jetzt momentan nicht mehr. Im Gegenteil, wenn wir zu lange warten, werden sie faul und schimmelig...

Jetzt beginnt die Zeit des Rückzugs, die Zeit der Ruhe und Besinnung... und wenn wir diesen Wink der Jahreszeit nicht folgen und ignorant weiterhasten, werden wir leicht anfällig für Ermüdungserscheinungen, Erkältungen, Burnout- und Stress-Symptomen jeglicher Art.

Jetzt im Frühherbst ist die Zeit der Ernte - wo das Annehmen zum Loslassen wird...

Nach der produktiven Zeit des Frühjahrs und des Sommers stellt sich die Erleichterung ein,  mit reichen Gaben beschenkt worden zu sein. Wir dürfen und sollen sie geniessen!

Wir hüten diese wertvollen Gaben gut in unserem Inneren, damit sie nächstes Frühjahr wieder erblühen mögen!

Die kalte, dunkle Jahreszeit ist der Moment des Rückzugs für Regeneration und Meditation. Wir sammeln all unsere Kräfte in unserem Inneren, genauso wie die Pflanzen all ihre Energie im Samen konzentrieren...und mit dem Spriessen warten bis die Zeit wieder reif ist.

Unsere zivilisatorischen Errungenschaften wie das elektrische Licht und die Heizung ermöglichen uns das Vergessen der natürlichen Rhythmen der Jahreszeiten - aber das "Nicht zur Ruhe kommen" hat seinen Preis: Erkältungen, Grippe, Burnout, Depression.....und anstatt frisch und munter ins nächste Frühjahr zu starten, leiden wir an Frühjahrsmüdigkeit und Heuschnupfen -  ein Anzeichen von Erschöpfung und nicht im Einklang mit der Natur sein....

So ist auch die (Winter-) Depression oft ein Warnsignal des Selbst, welches nach Ruhe und Besinnung schreit...die Depression zwingt uns regelrecht in das Nichtstun, in die Ruhe...

Warum nehmen wir uns nicht einfach die Freiheit und gönnen uns dann Ruhe, wenn sie angebracht ist?

Brechen wir mit dem menschlichen Stolz und Irrglauben, wir ständen über der Natur, seien davon abgetrennt und losgelöst, und beginnen wir wieder mit den Pflanzen zu träumen!

Achten wir wieder, dass wir Teil des Ganzen, Teil der Natur sind!

 

In Liebe und Dankbarkeit,

Julia am 11. September 2015