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Gesundheits-, Bildungs- und Naturschutzverein Pflanzen- und Heilkräuter-Erleben

        ZVR-Nr.: 258532902


 
 

 

Wir vom Gesundheits-, Bildungs- und Naturschutzverein Pflanzen- und Heilkräuter-Erleben veranstalten regelmäßige Treffen, um gemeinsam Ideen zu spinnen und zu weben. Wir trinken Kräutertees, meditieren, singen, gehen raus in die Natur und besprechen aktuelle Themen.

Interessierte und engagierte Menschen sind immer willkommen und wir freuen uns, Dich/Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

Aktuelle Termine bitte nachfragen: Tel.: 02236/677919 oder Email: energetik@rastelli.at

 

Statuten des Vereins

“Gesundheits-, Bildungs- und Naturschutzverein Pflanzen- und Heilkräuter-Erleben“

 § 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

1. Der Verein führt den Namen “Gesundheits-, Bildungs- und Naturschutzverein Pflanzen- und Heilkräuter-Erleben“

2. Der Verein hat seinen Sitz in Wiener Neudorf. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich auf das gesamte Bundesgebiet der Republik Österreich.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 bis 47 der Bundesabgabenordnung. Seine Tätigkeit ist nicht auf Gewinn gerichtet.

 § 2 Zweck des Vereins

 Der überparteiliche Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt:

 1. Die Förderung, Pflege und Vorsorge der bio- psycho- sozialen Gesundheit durch Wahrnehmungs-, Körperbewusstseins- und Sinneserfahrungsschulung unter Einbeziehung der Natur nach ganzheitlich orientierten Methoden mit den Schwerpunkten Heilkräuterkunde, Meditation, Berührung, Klang und Energetik.

 2. Die Förderung der Volksbildung über Aufklärung,  Präsentation, Erforschung und Verbreitung von Methoden des „Pflanzen- und Heilkräuter-Erlebens“. Tradierte und moderne Heilkräuterlehren sollen den Menschen zugänglich, erlebbar und anwendbar gemacht werden. Wir verfolgen damit das Ziel einer umfassenden und eigenverantwortlichen Gesundheitspflege im Einklang mit der Natur.

 3. Die Förderung von Umwelt-, Natur- und Artenschutz durch Verbreitung nachhaltiger Lebensweisen und tradiertem Naturwissen.

 § 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

 Der Vereinszweck soll durch folgende ideelle und materielle Mittel erreicht werden:

 Als ideelle Mittel dienen:

 1. Informationsveranstaltungen aller Art, wie Vorträge, Versammlungen, Diskussionsveranstaltungen, Informationsstände, Naturexkursionen, Wanderungen.

 2. Gruppen- und Einzelunterricht/Coaching zur Vermittlung von Kenntnisse über

  • Förderung von körperlicher, mentaler und seelischer Gesundheit
  • Tradiertes und modernes Naturwissen
  • Heilpflanzen und deren achtsame Ernte und Nutzung zur Gesunderhaltung
  • Artenvielfalt der heimischen Heilpflanzen
  • Arten- und Umweltschutz
  • Nachhaltige und bewusste Lebensweisen
  • Meditation, Energetik und Achtsamkeit

 3. Organisation und Durchführung von Seminaren und Aus/Weiterbildungen zur Wahrnehmungs-, Körperbewusstseins-, Sinneserfahrungs- und Meditationsschulung unter Einbeziehung der Natur nach dem Prinzip Pflanzen- und Heilkräuter-Erleben und artverwandter Methoden (mit Einschluss der hierzu erforderlichen Nebenleistungen).

 4. Kooperation mit umgebenden Kindergärten, Schulen und Volkshochschulen, Universitäten, Altersheimen etc., Kooperation mit Firmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung, Schulungen für spezielle Leistungsträger (individuell und teambezogen).

 5. Publikationen aller Art, wie: Herausgabe interner und externer Mitteilungsblätter, Betrieb einer Website, Herstellung von Broschüren, Büchern, Informations- und Dokumentationsmaterialien aller Art wie: Tonträger, Filme, Videos, Fotos sowie jegliche Form von Öffentlichkeitsarbeit. Herstellung und Angebot von Pflanzenprodukten wie frische und getrocknete Pflanzen, Samen, Essenzen, Auszüge.

 6. Beschaffung und Betrieb von Objekten im Sinne der praktischen Erforschung, Erprobung und Präsentation des Vereinszweckes.

 7. Betrieb eines „Instituts für Pflanzen- und Heilkräuter-Erleben“ mit dem Ziel der Bündelung der anderen Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes.

 8. Ausgeschlossen werden alle Techniken und Methoden, die Ärzten, Medizinischen Fachkräften, Drogisten und Pharmazeuten, Psychotherapeuten oder gewerblichen Masseuren und Physiotherapeuten vorbehalten sind. Die Bestimmungen des Ärztegesetzes, der Gewerbeordnung und anderer Berufsvorbehalte sind zu beachten.

 

 Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

 1. Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge.

 2. Entgelte für Gruppen- und Einzelunterricht.

 3. Erträge aus der Durchführung von Workshops, Seminaren , Aus/Weiterbildungen und Schulungen.

 4. Erträge aus Veranstaltungen, Vorführungen, Vorträgen, Naturexkursionen, die der Vermittlung der Inhalte des   Vereinszweckes dienen.

 5. Spenden, Sammlungen, Subventionen aus öffentlichen und privaten Mitteln,

Sponsoreneinnahmen, Vermächtnisse, Schenkungen.

 6. Erträge aus dem Verkauf und der Vermietung von selbsterzeugten und erworbenen oder in Kommission überlassener Produkte/Waren wie Videos, Filme, Dias, Fotografien, Tonträger, Informationsmaterialien, Werbematerial, Publikationen, Pflanzenprodukte u.ä., die der Vermittlung der Inhalte des Vereinszweckes dienen.

 7. Bei allen diesen Mitteln muss darauf geachtet werden, dass die gesamte Tätigkeit ausschließlich auf die Erfüllung des gemeinnützigen Zweckes eingestellt ist, und nur jene Tätigkeiten ausgeübt werden, ohne die die genannten Zwecke nicht erreichbar wären, und die Tätigkeit darf zu abgabepflichtigen Betrieben derselben oder ähnlicher Art nicht in größerem Umfang in Wettbewerb treten, als dies bei Erfüllung der Zwecke unvermeidbar ist. Überschüsse aus all diesen angeführten Tätigkeiten müssen ausschließlich und unmittelbar zur Förderung der gemeinnützigen Zwecke des Vereins dienen. Die Mitglieder des Vereins dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Gleiches gilt bei Ausscheiden aus dem Verein und bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins. Es darf keine Person durch zweckfremde Vereinsausgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Allfällige Ansprüche aus einem Vertrag zwischen dem Verein und einem Vereinsmitglied (z.B. Werk-, Dienstverträge etc.) bleiben davon unberührt. Ebenso sind gesetzliche Bestimmungen und andere Berufsvorbehalte zu beachten.

 

§ 4 Arten der Mitgliedschaft

 1. Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und

Ehrenmitglieder.

 2. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.

Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung

eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen

besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

 1. Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, sowie juristische Personen werden, die die Vereinsziele unterstützen.

 2. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der

Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

 3. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die

Generalversammlung.

 4. Vor Konstituierung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch den / die Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereins wirksam.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

 1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der

Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.

 2. Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Allfällige Abmachungen aus einem Vertrag (z.B. Werk-, Dienstverträge, etc.) zwischen dem Verein und einem Vereinsmitglied, bleiben hiervon unberührt.

 3. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher

Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der

Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig

gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

 4. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober

Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt

werden.

 5. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen

von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.

 

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu.

 2. Alle Mitglieder sind verpflichtet die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Weiter sind ordentliche und außerordentliche Mitglieder verpflichtet, Beitrittsgebühr und Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung jährlich zu beschließenden Höhe pünktlich zu bezahlen.

 3. Ehrenmitglieder sind von jeder Beitragspflicht befreit.

 4. Der Verein haftet den Mitgliedern für Schädigungen aus der Teilnahme von Veranstaltungen nur bei grob fahrlässigem Verhalten der Veranstaltungsleiter und nur subsidiär für diese. Die Teilnahme an Veranstaltungen erfolgt auf eigenes Risiko und unter selbstverantwortlicher Abschätzung möglicher Schädigungen. Die Teilnehmer sind verpflichtet, den Veranstalter über ihre gesundheitliche Konstitution zu informieren und die Risiken einer Teilnahme während einer ärztlichen Behandlung mit ihrem Arzt zu besprechen.

 

§ 8 Vereinsorgane

 Organe des Vereines sind

die Generalversammlung (§§ 9 und 10)

der Vorstand (§§ 12 und 14)

der/die RechnungsprüferIn (§§ 16)

das Schiedsgericht (§§ 17).

 

§ 9 Die Generalversammlung

 1. Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes

2002. Die ordentliche Generalversammlung findet alle vier Jahre statt.

 2. Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf

 a. Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,

b. schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der ordentlichen Mitglieder,

c. Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),

d. Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG)

e. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators

binnen vier Wochen statt.

 3. Zu jeder ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung sind alle Mitglieder

mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich oder durch Aushang am Vereinssitz

einzuladen.

 4. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand, durch die/einen Rechnungsprüfer  oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator .

 5. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter der Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen mindestens sieben Tage vor dem

Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einlangen.

 6. Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer

außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

 7. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt

sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die

Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen

Bevollmächtigung ist zulässig.

 8. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen

beschlussfähig.

 9. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der

Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen

das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch

einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

 10. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Vorsitzende, in dessen/deren Verhinderung sein/e StellvertreterIn. Wenn auch diese/r verhindert ist, so hat das älteste anwesende ordentliche Vereinsmitglied den Vorsitz zu übernehmen.

 

§10 Aufgabenkreis der Generalversammlung

 Die Generalversammlung ist die Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinsgesetzes und als solche das oberste Vereinsorgan. In ihre Kompetenz fallen alle wichtigen und außergewöhnlichen Angelegenheiten. Die Generalversammlung entscheidet daher insbesondere in folgenden Angelegenheiten:

1. Beschlussfassung über den Voranschlag;

2. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;

3. Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;

4. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;

5. Entlastung des Vorstands;

6. Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge ;

7. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;

8.  Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;

10.  Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

 

 § 11  Der Vorstand

 1. Der Vorstand besteht aus zwei Mitgliedern, und zwar aus Vorsitzende/r und Kassier/in.

 2. Der Vorstand wird von der Generalversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt vier Jahre. Sie währt auf jeden Fall bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Wiederwahl ist möglich.

 3. Scheidet ein gewähltes Vorstandsmitglied während der Funktionsdauer aus, so hat der Vorstand das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Die Funktionsdauer des Ersatzmitgliedes endet mit der Funktionsdauer des übrigen Vorstandes.

4. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

5. Der Vorstand wird von einem Vorstandsmitglied einberufen. Die anderen Vorstandsmitglieder müssen schriftlich oder mündlich verständigt werden.

6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und anwesend sind.

7. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse einstimmig.

8. Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 2) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) oder Rücktritt (Abs. 10).

9. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder mit Zweidrittelmehrheit entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

10. Der Vorstand oder einzelne Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an die Generalversammlung, im Falle des Rücktrittes eines einzelnen Vorstandsmitgliedes auch an den Vorstand zu richten. Der Rücktritt wird erst durch die Wahl eines neuen Vorstandes bzw. Kooptierung eines Ersatzmitgliedes wirksam.

 

§ 12 Aufgaben des Vorstands

 1. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des´Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

 (a) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;

(b) Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;

(c) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung

(d) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;

(e) Verwaltung des Vereinsvermögens;

(f) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern;

(g) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

 2. Die Tätigkeit als Vorstandsmitglied ist ehrenamtlich.

 3. Soweit Vorstandsmitglieder mit Arbeiten betraut werden, die über ihre Vereinsfunktionen hinausgehen, haben sie diese Leistungen (wie andere Mitglieder oder außenstehende Personen auch) dem Verein gegenüber werk- oder dienst-vertraglich abzurechnen.

 4. Auch Vorstandsmitglieder können Angestellte des Vereins sein.

 

§ 13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

 1. Der/die Vorsitzende ist das höchste Leitungsorgan. Ihm/ihr obliegt die Vertretung des Vereins, insbesondere nach aussen, gegenüber Behörden und dritten Personen.

 2. Er/Sie führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.

 3.Bei Gefahr im Verzug ist der/die Vorsitzende berechtigt, auch bei Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

 4.Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit die Unterschrift des/der Vorsitzenden.

 5. Ebenso bedürfen Verträge, die eine finanzielle Verpflichtung oder die Aufgabe von geldwerten Rechten des Vereines mit sich bringen, zu ihrer Rechtswirksamkeit der Unterschrift des/der Vorsitzenden.

 6.Weiters obliegt es dem/der Vorsitzenden für die Erstellung des jährlichen Rechenschaftsberichtes und die Erstellung von Tagesordnungen für die Generalversammlungen zu sorgen.

 7. Der/die Kassier/in hat den/die Vorsitzende/n bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen.

 8. Der/die Kassier/in überwacht die gesamte Geldgebarung des Vereins, und hat jährlich einen Finanzbericht und den Jahresabschluss zu erstellen.

 9. Der/die Kassier/in tritt, im Falle einer Verhinderung des/der Vorsitzende/n, an deren/dessen Stelle.

 

§ 13 Die Geschäftsführung

 1. Die Geschäftsführung wird vom Vorstand bestellt. Sie hat das Büro zu leiten und ist für die Abwicklung der laufenden Geschäfte des Vereins gemäß den Weisungen des Vorstandes verantwortlich. Sie ist, ebenso wie der/die Vorsitzende, für die laufenden Geschäfte allein zeichnungsberechtigt.

 2. Die Tätigkeiten der Geschäftsführung  sind entsprechend der Kriterien der Ausübung entweder werk- oder dienstvertraglich mit Beschluss des Vorstands festzulegen.

 3. Die Geschäftsführung hat die Pflicht zur regelmäßigen Berichtslegung gegenüber dem Vorstand (Teilnahme an Vorstandssitzungen mit Antrags- und Rederecht).

 4. Die Geschäftsführung kann auch mit einer Vorstandsfunktion zusammenfallen.

 5. GeschäftsführerInnen müssen ordentliche Mitglieder sein.

 

§ 15 Der/die RechnungsprüferInnen

 1. Von der Generalversammlung werden zwei RechnungsprüferInnen auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Die Funktionsdauer währt jedenfalls bis zur Wahl eines/r neuen Rechnungsprüfers/in. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

 2. Den RechnungsprüferInnen obliegen die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses und der Finanzberichte. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

 3. Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt ihre Funktion durch Enthebung (Abs.4) oder Rücktritt (Abs.5).

 4. Die Generalversammlung kann jederzeit mit einfacher Mehrheit eine/n RechnungsprüferIn ihrer Funktion entheben. Für den Fall, dass diese/r gerade einem Prüfungsauftrag nachkommt, ist ihre/seine Enthebung aus wichtigen Gründen und mit Zweidrittelmehrheit möglich.

 5. Der/die RechnungsprüferIin kann jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären, der an den Vorstand zu richten ist. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl eines/r Nachfolgers/in wirksam. Der Rücktritt zu einem Zeitpunkt in dem er/sie einen Prüfungsauftrag übernommen hat, ist erst mit Vorliegen eines schriftlichen Prüfberichtes möglich.

 

§16 Versöhnungsteam – Schiedsgerichtsvereinbarung

 1.Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das Vereinsinterne Versöhnungsteam/ Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.

 2. Das Versöhnungsteam/Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von sieben Tagen dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter namhaft macht. Diese haben sich innerhalb von sieben Tagen auf einen Vorsitzenden des Versöhnungsteams/Schiedsgerichts zu einigen, der auch ordentliches Mitglied zu sein hat.  Kommt es zu keiner Einigung, entscheidet das Los unter den Vorgeschlagenen.

 3. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 

§18 Auflösung des Vereines - Wegfall des Vereinszweckes

 1. Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

 2. Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - den/die LiquidatorIn zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem diese/r das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.

 3. Das verbleibende Vereinsvermögen darf in keiner wie auch immer gearteten Form den Vereinsmitgliedern zugute kommen.

 4. Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das Verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34ff  BAO zu verwenden.

 5. Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach der Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.